Barsch

 

 

 

 

 

 

 

Der Flussbarsch (Perca fluviatilis) ist ein sehr anpassungsfähiger Fisch. Er kommt sowohl in fast allen Flüssen, Bächen, Teichen und Seen als auch in der Brackwasserzone vor. Er zählt in Schleswig-Holstein zu den am weitesten verbreiteten Fischarten. Meistens halten sich Fische gleichen Alters in kleinen Schwärmen bzw. Trupps auf; große Exemplare können auch zu Einzelgängern werden. Sie leben räuberisch und ernähren sich von Weißfischen (Cypriniden) und kleineren Artgenossen. Die Laichzeit erstreckt sich von März bis Juni, bei einer Wassertemperatur von 7 - 15°C. Die Fische wandern teilweise kurze Strecken flussaufwärts, um in flachen Uferbereichen abzulaichen. Der weißliche Laich ( 12.000 - 300.000 Eier/Weibchen) wird in netzartigen Bändern an Wasserpflanzen, Baumwurzeln oder Äste geheftet. Aufgrund ihrer Klebrigkeit werden sie besonders leicht von Wasservögeln verschleppt.

Aus den aufgequollenen, bis zu 3,5 mm großen Eiern schlüpfen nach 8 - 21 Tagen die 5 - 6 mm langen Larven. Im Alter von 2 - 3 Jahren, ab einer Länge von 9 - 10 cm, werden Flussbarsche geschlechtsreif. Sie können ein Alter von 28 Jahren erreichen. Der Flussbarsch ist eine Pionierart, die in der Regel neue Gewässer schnell besiedelt.

zurück