Brassen

Der Brassen (Abramis brama) lebt in Schwärmen in langsam fließender Flüsse, Kanäle, nährstoffreiche Seen und der Brackwassergebiete. In der Jugend hält er sich in kleinen Schwärmen in der Uferregion auf, wo er sich vorwiegend von Zooplankton und Zuckmückenlarven ernährt.

Der ausgewachsene Brassen hingegen wühlt im weichen Gewässergrund nach seiner Vorzugsnahrung, die aus Insektenlarven, Kleinkrebsen Weichtieren und Würmern besteht. In den Wintermonaten versammeln sich die Brassen oft in großen Schwärmen an den tiefen Stellen des Gewässers.

Die Laichzeit erstreckt sich, abhängig von der Wassertemperatur ( ca.15°C) von Mai bis Juni. Die Eiablage erfolgt meistens nachts, in flachen, mit Pflanzen bestandenen Uferbereichen. Das Weibchen legt dabei ca. 90.000 - 340.000 klebrige, gelbliche Eier von 1,6 - 2 mm Durchmesser an Pflanzenstängeln ab. Nach ca. 3 - 12 Tagen schlüpfen die 4 - 6 mm großen Larven und heften sich so lange an Pflanzen, bis ihr Dottersack verbraucht ist. Im Alter von 4 - 7 mm, ab einer Länge von 20 - 30 cm, werden Brassen geschlechtsreif. Sie können ein Höchstalter von bis zu 23 Jahren erreichen.  

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