Meerforelle

 

 

 

 

 

 

 

Die Meerforelle (Salmo trutta forma trutta), die im Volksmund auch als Silberlachs, Schwarz-, Braun,- oder Strandlachs bezeichnet wird, ist ein typischer Vertreter der norddeutschen Niederungsflüsse, der Bäche der Geest  und des Östlichen Hügellandes. Sie ist ein anadromer ( Fraßwanderung ins Meer, Laichwanderung zurück in die Fließgewässer) Wanderfisch, der in seiner Lebensweise und dem Verhalten dem Lachs sehr ähnelt. Allerdings unternimmt sie im Meer keine so ausgedehnten Fresswanderungen.

Zur Hauptlaichzeit, von November bis Ende Dezember, zieht sie selbst in kleinste Bäche. Dort hebt das Weibchen Laichgruben aus, in die es 10.000 - 20.000 gelb - orange 4 - 6 mm große Eier ablegt. (Wassertemperatur 8 - 3 °C). Abhängig von der Wassertemperatur schlüpfen nach 60 - 100 Tagen die 1,5 - 2,2 mm langen Larven, die dann noch 20 - 35 Tage zwischen den Kieseln verweilen. Die Jungfische können bis zu 5 Jahre im Süßwasser bleiben, die Mehrzahl wandert jedoch als Smolts mit einer Länge von ca. 14 - 16 cm Richtung Meer. Sie ernähren sich vornehmlich von wirbellosen Tieren. Das Laichgeschäft überleben im Gegensatz zum Lachs die meisten Fische. Ihr Höchstalter beträgt 20 Jahre. 

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