Sprotte

 

 

 

 

 

Nächst dem Hering ist die Sprotte (Sprattus sprattus) der wichtigste Vertreter der Heringsartigen in der Ostsee. Obwohl von wesentlich geringerer Körpergröße, ist sie wirtschaftlich von großer Bedeutung und wird in erheblichen Mengen gefangen.

Die äußerlichen Unterscheidungsmerkmale zwischen Sprotte und Hering wurden bereits beim Hering erwähnt. Die Sprotte kommt in der Ostsee in den gleichen Gebieten vor wie der Hering, bildet gleichfalls lokale Bestände und unternimmt Laichwanderungen, jedoch nicht so ausgedehnte wie der Hering.

Die Eier des bei uns laichenden Fisches sind frei schwebend und werden daher von Strömungen oft weit getrieben, bei ungünstiger Witterung können viele von ihnen zugrunde gehen. Die Bestandsdichte schwankt daher stark. Wohl eine ebenso große Bedeutung wie für die Fischerei haben die Sprottenschwärme als Nahrung für Raubfische wie Dorsch und Makrele, die ihnen oft weithin folgen. Auch die Sprotte ist überwiegend Planktonfresser, der pelagisch lebt und gleichfalls einem Tagesrhythmus unterliegt.

Ihre maximale Länge beträgt bis zu 16 cm und sie wird bis zu 5- 6 Jahre alt.

zurück