Zander

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Zander (sander lucioperca) ist ein Fisch des Freiwassers und nicht, wie der Hecht, auf Unterstände angewiesen. Er besiedelt trübe, größere nährstoffreiche Seen und langsam fließende, große Flüsse bis in die Brackwasserregion. Er ist ein dämmerungs- und nachtaktiver Raubfisch, der sich hauptsächlich von kleinen Fischen ernährt.

Im Alter von 3 - 5 Jahren, ab einer Länge von 30 - 44 cm, werden die weiblichen Zander geschlechtsreif. Zur Laichzeit( April bis Juni, 9 - 15°C Wassertemperatur) sucht der Zander in Seen ufernahe, in Fließgewässern strömungsberuhigte Bereiche mit hartem Untergrund auf. Dort werden die 100.000 - 2 Mio. Eier je Weibchen an Wurzeln, Ästen oder direkt auf Steinen abgelegt. Zuvor reinigt das Männchen den Laichplatz, wobei eine Laichgrube entstehen kann. Nach der Eiablage bleibt das Männchen beim Gelege, um es bis zum Schlupf der Jungfische vor Fressfeinden zu verteidigen. Die kleinen Zander stellen bald nach einer kurzen planktischen Ernährungsphase anderen Jungfischen nach. Zander können über 16 Jahre alt werden.

 

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